Kunstkritic, la critique d'art allemande Eva Muller à Homburg, Sarrebruck

   

     Accueillie en Allemagne, à Homburg, galerie Beck, pour y exposer les Figurations kinesthésiques, je suis accueillie par Mathias et Suzanna Beck, deux personnalités sensibles du monde de l'Art, en présence du Consul de France Jean-Georges Mandon, dont le discours est venu éclairer cette soirée.
A l'ouverture de l'exposition, Eva Muller critique d'art venue de Sarrebruck, que je remercie ici vivement, s'exprime en ces termes:


Texte critique (en allemand), pour le discours d' Eva Muller


"Alles Leben ist Bewegung“ erklärte Leonardo da Vinci vor ungefähr 500 Jahren und formuliert das Paradigma der Kunst der französischen Künstlerin Corinne Medina-Saludo. 

„Figuration kinestésique“ bezeichnet die Mechanik von Körpern – und zwar in diesem Fall von menschlichen Körpern - die unter Einwirkung von Kräften beschleunigt werden. Medina-Saludo inszeniert Figuren, genauer gesagt ihre Raum-, Zeit und Spannungsverhältnisse.


Auf einigen Leinwänden sind die Figuren durch Gesichter, ausformulierte Kleider und athletische Positionen genau definiert. Sie sind in die vorderste Bildebene vorgerückt und errichten eine Art Körperarchitektur, die den Raum verspannt. Das Motiv des Tanzes, Medina-Saludos Kunst dominierend, ist durch die tänzerischen Posen unübersehbar.


Aber für die Künstlerin sind Tanz und Bewegung mehr als grazile Körperhaltungen. Tanz bedeutet ihr Klang, Rhythmus und Harmonie. Sie erarbeitet sich eine Körpersprache, in der die menschlichen Leiber abstrahiert, zu Substantiven, Verben und Adjektiven werden lässt, die sich selbst und den Raum durchdeklinieren und durchkonjugieren. 

Unsichtbare Energien scheinen die Figuren zu beschleunigen, durcheinander zuwirbeln oder sanft zum Schweben zum bringen. Spürbar werden diese Energien durch vernehmbare Farben, die entweder vor Kraft strotzen oder zarte Klänge anschlagen.


Unser Gesichtssinn wird direkt angesprochen und gleichzeitig wird ein bißchen der Gleichgewichtssinn, der auf Rhythmus reagiert, erregt, ohne dass er ja direkt gereizt würde. Ein Phänomen, dem sonst nur im Orphismus, der lyrischen Abstraktion im letzten Jahrhundert zu begegnen war. Dieses synästhetische Phänomen stellt also die renommierte Künstlerin ganz in die große Tradition der klassischen Moderne.


Alles Leben ist Bewegung“ und für die Künstlerin ist dieses Leben erfüllt von einem gesättigten, stets harmonischen, Lebensgefühl – freudig, melancholisch, aber stets optimistisch und immer menschlich. "

Eva Muller, International Art Critic

http://www.artfacts.net/de/institution/galerie-m-beck-1152/ueberblick.html

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